Yogaschule Beate Adishakti Götz

Yogakurse für Männer und Frauen, Yoga für Schwangere

yoga om

Herzlich Willkommen,

ich freue mich, Ihnen mein Angebot präsentieren zu dürfen. Vielleicht möchten Sie sich einfach über Yoga informieren oder sind schon konkret an einem bestimmten Yogakurs interessiert. Ich hoffe, dass für Sie das Richtige dabei ist und bei Fragen Sie mich gerne.

Kursübersicht

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
9:00 – 10:30 Uhr
Offene Yogastunde für Schwangere
Jutta Joseph-Wallasch
Kursbeschreibung [117 kB]
       
11:00 – 12:30 Uhr
Yoga mit Baby
Jutta Joseph-Wallasch
Kursbeschreibung [105 kB]
       
  18:00 – 19:45 Uhr
Yoga für Schwangere
Beate Adishakti Götz
Kursbeschreibung [92 kB]
     
  20:15 – 21:45
Hatha Yogakurs
Beate Adishakti Götz
Kursbeschreibung [101 kB]
20:00 – 21:30 Uhr
Hatha-Yogakurs
Jutta Joseph-Wallasch
Kursbeschreibung [132 kB]
   

Kontakt und Anmeldung:

Beate Adishakti Götz: Tel: 08161-147664 Mail: beagoetz@quellkraft.de
Jutta Joseph-Wallasch: Tel: 08161-231306 Mail: jutta.jw@web.de

Yogatradition im Einklang mit der Bewusstseinserweiterung auf der Neuen Erde

Was ist Yoga?

Eine Lebenshilfe, Philosophie, eine indirekte Erklärung dessen, was die wesentlichen Grundzüge des Daseins auf der Erde anbelangt. Yogarichtungen gibt es viele, von Körperübungen, Atem- und Entspannungsübungen bis hin zu rein geistigen Lehren, bei denen es einzig um das Meditieren (wörtlich: in die Mitte gehen) geht. Yoga ist eine östliche Disziplin, die im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts zu uns in den Westen gefunden hat. Östliche Lehrer empfehlen uns hier im verstandesbetonten Westen, mit den Körperübungen zu beginnen, um dadurch erst einmal mehr Ruhe zu finden, da uns der Einstieg über die Meditation zu schwer fallen könnte. Doch egal was man mit Yoga erreichen möchte, alle können einfach so weit gehen damit wie sie möchten. Ob es darum geht die Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern, den Geist zu beruhigen oder die Seele zu nähren, entscheidet jede/r selbst und vertieft dies soweit gewünscht.

Meine Einstellung:

Yoga bedeutet für mich, die Entwicklung des eigenen Seelenplanes von der irdischen Basis zurück in das kosmische Bewusstsein. Wichtig ist mir dabei, dass dies kein Abheben und sich aus dem Leben zurückziehen ist, sondern ein mit Kraft und Freude sich selbst ganz in sein Leben einbringen, genau auf die Weise wie sich das eigene Herz es wünscht.

Grundsätzliches über Yoga

Der Begriff „Yoga“ stammt aus der heiligen indischen Sprache namens Sanskrit, die niemals als Umgangssprache genutzt wurde sondern ausschließlich für rituelle Zwecke oder heilige philosophische Schriften, wie zum Beispiel die Mahabharata, was übersetzt bedeutet: „Der Gesang Gottes“.
Sehr verdient hat sich Patanjali um die Yoga-Philosophie gemacht, der etwa im 3. Jahrhundert v. Chr. die sogenannten Sutren (Merksprüche) niederschrieb, die Sinn und Hintergrund des Yoga vermitteln. Yoga also bedeutet zusammenbringen, vereinen, integrieren. Gemeint ist damit die vielbeschriebene Ganzheit des Menschen, in sich selbst und die Einheit mit der Natur und allen kosmischen Kräften, mit der unendlichen Schöpferquelle.

Es gibt unterschiedlichste Hinweise zum Alter des Yoga, zu seiner Herkunft, seinen Wurzeln, Zeitangaben, Ortsangaben. Ich erlaube mir hier an dieser Stelle meine persönliche Meinung darüber abzugeben.
Da das Yoga Körper Geist und Seele verbindet, kann es gar nicht anders sein, als dass es von Anbeginn der Menschheit existiert, verborgen in jedem verbindenden Atemzug, in jeder bewusst oder unbewusst eingenommenen Körperhaltung, in jedem bewussten oder unbewussten konzentrativen oder meditativen Zustand, bereit von uns erkannt und gelebt zu werden.

Meine Wurzeln

Meine eigenen Wurzeln des Yoga finde ich in der Sivananda-Tradition. Meister Sivananda, (1887-1963) hat am Ende seines erfüllten irdischen Lebens seinen Körper in tiefster Meditation im Meditationssitz verlassen und ist damit wieder in die Schöpferquelle eingegangen. Ganz Indien hat dieses Ereignis als große Erhöhung der spirituellen Schwingung auf der Erde gefeiert und den verlassenen Körper des großen Yogi im Lotossitz durch die Straßen getragen. Drei Nächte später ist der aufgestiegene Meister seinem engsten Schüler, Swami Vishnu Devananda (1927-1993) erschienen und hat ihm den Auftrag gegeben Yoga im Westen zu verbreiten.

Dieser gründete daraufhin weltweit die „Sivananda Yoga Vedanta Zentren“ und begann Yogalehrer-Ausbildungen anzubieten. Die Vereinigung ist seither enorm gewachsen. Ich darf mich glücklich schätzen Swami Vishnu persönlich als Lehrer erlebt zu haben und von ihm meine Einweihung in die Sivananda-Tradition erhalten zu haben.

Auch Swami Vishnu Devananda verließ seinen Körper als Meister. Er setzte Swami Durgananda ein, die europäischen Zentren zu leiten. Sie ist eine von mir sehr geschätzte Lehrerin und Yogini, die mir einmal sagte:

„Die größte Motivation ernsthaft den Yogaweg zu beschreiten ist es, das Leiden einfach nicht mehr aushalten zu wollen.“

Worum geht es beim zitierten Leiden?

Die alltäglichen Ablenkungen des Menschen ziehen die Aufmerksamkeit nach außen, von uns selbst weg. Wir meinen immer unglaublich viel erledigen zu müssen, sehnen uns nach diesem oder jenem Besitz, nach Ansehen und Macht, um endlich Sicherheit zu finden und wichtig oder beneidenswert zu sein.

Nachdem wir dementsprechend etwas erreicht haben fühlen wir uns innerlich schal und leer da wir mit unserer Aufmerksamkeit einen Teil von uns nach außen verlagert hatten. Also geht die Suche, das Streben nach Äußerlichkeiten weiter. Auf diese Art verlieren wir uns immer mehr. Vielleicht verbringen wir viele Leben damit, uns von uns selbst zu entfremden.

Irgendwann, es ist unerklärlich warum, beginnt der göttliche Funke in uns wieder zu glimmen, und wir verspüren das Bedürfnis ihn zu nähren. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um mit Yoga zu beginnen. Unsere Sehnsucht nach dem, was wir wirklich sind will uns wieder zurück nach Hause führen, und Yoga hilft uns dabei. Yoga ist die Brücke, nicht das Zuhause selbst. Yoga lehrt uns alles aufzugeben an Streben nach einer Erlösung im Außen. Wir dürfen Konzepte und Strategien hinter uns lassen, Verbote und einengende Regeln. Dann geht es darum nach innen zu sehen, zu horchen, zu fühlen und dabei immer tiefer zu gehen. Indem wir nach und nach aufdecken und aufgeben was wir nicht sind, erkennen wir was wir wirklich sind: Reiner Geist, kosmisches Bewusstsein, unbegrenzte Seele. Es ist genau andersherum, als wir meinen: Der Körper und alles was man anfassen kann, ist vergänglich, das aber was wir nicht mit den körperlichen Augen sehen können ist unendlich und unzerstörbar.

Was können wir für uns tun?

Sobald wir beginnen unsere Aufmerksamkeit immer öfter auf diese Wahrnehmung unserer Selbst in uns zu richten, fließt uns neue Energie zu, Zuversicht und universelles Vertrauen. Wir entdecken die sogenannten inneren Werte wieder, die uns helfen Sinn und Gemeinschaft im Leben zu finden, Geborgenheit und Selbstwertgefühl.

Es gibt viele Wege. Yoga ist einer der sehr archaischen, die uns in eine ursprüngliche Tiefe führen können, wenn wir bereit sind uns selbst wahrhaftig und ehrlich zu begegnen. Viele Menschen haben Angst, dass sie in sich nichts vorfinden, wenn sie beginnen zu forschen, doch in uns trifft sich das was Philosophien und Religionen auf der ganzen Welt beschreiben: Leere und Fülle, Nichts und Alles-was-ist, Einatem und Ausatem. In uns ist das volle Leben, das sich zwischen den Polen unserer Welt bewegt, dem Yin und dem Yang und wir selbst haben die Eigenmacht und den eigenen Willen aus unserem Leben das zu machen, wonach wir uns sehnen, was uns erfüllt und was uns Freude macht.

Wenn wir unsere kleinmütigen Ängste loslassen können, eröffnen sich uns unendliche Möglichkeiten in der Entwicklung der Menschheit zu neuen geistigen Dimensionen aufzubrechen und ungeahnte Erfahrungen machen zu können.

Wie kann uns das Yoga helfen, auf den ureigenen Seelenweg zurückzufinden, Gesundheit und Lebensfreude zu erhalten, beziehungsweise wieder zu erlangen?

Swami Vishnu Devananda lehrte die fünf Grundprinzipien:

„Richtige Körperübungen, richtige Atmung, richtige Entspannung, richtige Ernährung, positives Denken und Meditation.“

Yoga hat nichts mit Leistung zu tun, und auch nichts damit, sich zu etwas zu zwingen. Für alle Veränderungen haben wir die Zeit, die wir dafür brauchen. Yoga geht nicht schnell…. Langsam, den eigenen Rhythmus achtend können wir Schritt für Schritt in unser Leben integrieren, was wir als nächstes umsetzen möchten aus der Yogalehre, und unterwegs ist es nicht so gedacht, dass wir uns Schuldgefühle machen, weil wir noch nicht perfekt sind! Die Vorstellung von Perfektion gibt es nicht beim Yoga, eher die Erkenntnis, dass wir von vornherein schon vollkommene Wesen sind, so wie wir sind, nur können wir dabei immer noch freier, liebevoller und kraftvoller werden, wenn wir die Verantwortung für unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen.

Am besten, wir beginnen mit den Körperübungen, dadurch erleben wir am ehesten Erleichterung von Stress und Schmerzen, neue Freude und mehr Elan. Die dabei freiwerdende Energie hilft uns immer mehr gewünschte Veränderungsprozesse im Leben einzuleiten, die uns stark und selbstbewusst machen und dadurch unser Auftreten und unsere Willensstärke fördern. Dabei ist es zu Anfang völlig ausreichend einmal pro Woche zum Kurs zu kommen. Wenn die Freude am Üben so sehr wächst, dass man gerne zu Hause etwas tut -wunderbar. Einen deutlich spürbaren Effekt im Alltag gibt es jedoch auch schon beim Besuch eines Kurses einmal pro Woche.

Gerne begrüße ich Sie in einem meiner Kurse, um Sie das Yoga soweit zu lehren, wie Sie gerne gehen möchten.

Bei Interesse Sie mich gerne.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe herzlichst

Beate Adishakti Götz